Studie bestätigt:
Lachen ist gesund

Lachen wirkt sich positiv auf die Gesundheit von Körper und Psyche aus und lässt sich bei diversen Krankheitsbildern auch therapeutisch nutzen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Metaanalyse am Universitätsklinikum Jena. Hierüber informiert aponet.de, das offizielle Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen, in einer Pressemitteilung.

Ist Lachen wirklich gesund? Zu dieser Frage existieren bereits zahlreiche Studien, die die Jenaer Medizinstudentin Katharina Stiwi nun gemeinsam mit der Psychologin Dr. Jenny Rosendahl systematisch analysiert hat. Hierfür untersuchten die beiden Forscherinnen 45 randomisiert-kontrollierte Studien aus 14 Ländern mit insgesamt mehr als 2500 Personen, die die Wirkung von Lachtherapien in verschiedenen Patientengruppen testeten.

Die Studien zeigten die vielfältigen Ansätze für Lachens als Therapie in der Medizin: Sie betrachteten spontanes Lachen, etwa als Reaktion auf humorvolle Spiele oder Filme, und simuliertes bzw. angeleitetes Lachen wie beim Lachyoga. Die Studienteilnehmer litten unter anderem an Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder einer Smartphone-Abhängigkeit. Die Lachtherapie dauerte von einmalig wenigen Minuten bis über Wochen in regelmäßigen Terminen. Sie wurde einzeln oder in Gruppen durchgeführt, und es wurde gemessen, wie sich das Lachen auf körperliche Faktoren wie den Blutzuckerspiegel, Blutdruck oder Entzündungsmarker, auf die körperliche Gesundheit, wie Schmerz oder Beweglichkeit, oder auf die psychische Gesundheit, etwa auf Depressivität, Ängstlichkeit oder Stress, auswirkt.

New Work:
Die Hälfte der Deutschen arbeitet im Homeoffice

Aktuell arbeitet die Hälfte aller Erwerbstätigen (50 Prozent) in Deutschland vollständig oder teilweise im Homeoffice beziehungsweise mobil. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von mehr als 1.500 Erwerbstätigen in Deutschland ab 16 Jahren.

Vor die Wahl gestellt, möchten neun von zehn Erwerbstätigen (88 Prozent) nach der Pandemie zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, acht von zehn (80 Prozent) an einem festen Arbeitsplatz in einem Einzelbüro. Allgemein sollte mobiles Arbeiten in Deutschland nach Ansicht der großen Mehrheit (71 Prozent) viel stärker genutzt werden. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) spricht sich dafür aus, dass jede und jeder Beschäftigte einen Anspruch auf eine Prüfung haben sollte, ob die Tätigkeit auch mobil ausgeübt werden kann.

Wer nicht mobil arbeiten darf, obwohl das von der Tätigkeit her möglich wäre, ist damit unzufrieden. Drei von zehn (30 Prozent) möchten zumindest einen Tag pro Woche mobil arbeiten, zwei von zehn (22 Prozent) mehrere Tage pro Woche und ein Zehntel (10 Prozent) will ausschließlich mobil arbeiten und nicht mehr ins Büro. Das übrige Drittel (34 Prozent) würde zumindest ab und zu mobil arbeiten wollen. Auch unter denjenigen, die einer Tätigkeit nachgehen, für die Präsenz erforderlich ist, wollen vielemehr Flexibilität. Vier von zehn (44 Prozent) würden mobil arbeiten, wenn der Job es zuließe. Dem stehen drei von zehn (29 Prozent) gegenüber, die das nicht möchten. Ein Viertel der Erwerbstätigen mit Präsenz-Jobs (23 Prozent) wünscht sich als Ausgleich andere Angebote wie zusätzliche Urlaubstage oder mehr Selbstbestimmung bei der Erstellung von Dienst- und Schichtplänen. 8 Prozent würden den Job wechseln, um mobil arbeiten zu können.